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Wissenswertes für unsere Eltern

Sportgetränke

Wer Sport betreibt, kommt automatisch ins Schwitzen. Dies ist ein natürlicher Mechanismus zum Schutz vor Überhitzung. Durch die Verdunstung des Schweißes wird der Körper abgekühlt. Neben Wasser verliert der Mensch aber auch wichtige Mineralstoffe, die ebenfalls während bzw. nach der sportlichen Aktivität ersetzt werden müssen. Dafür eignet sich besonders eine Mischung aus Mineralwasser und Fruchtsäften z.b. Apfelschorle ( keine Cola oder Limo ). Das Mineralwasser liefert hauptsächlich Natrium, Chlorid und Calcium, während Fruchtsäfte sich durch einen hohen Kalium- und Magnesiumgehalt auszeichnen. Ein Sportgetränk sollte eigentlich immer isoton bis leicht hypoton sein ( ca. 5% Kohlenhydrate ), damit ausreichend Nährstoffe vorhanden sind, diese jedoch auch schnell genug resorbiert werden können. Neben der günstigen Zusammensetzung besitzt eine normale Apfelschorle weitere Vorteile. Sie ist wesentlich kostengünstiger als professionelle Sportgetränke und schneidet im Geschmacksvergleich häufig besser ab.

Vor dem Wettkampf

Die letzte größere Mahlzeit vor der sportlichen Aktivität sollte 2-3 Sunden zurückliegen. Ein voller Magen behindert die Zwerchfellatmung, führt zu einer Ansammlung von Blut im Verdauungstrakt und verhindert somit die Durchblutung der Muskeln. Mit leerem Magen sollte ebenfalls nicht gestartet werden, da die mangelnde Aufnahme von Kohlehydraten zu einem Absenken des Blutzuckerspiegels führt, wodurch die Leistungsfähigkeit herab gesenkt wird. Ein normaler Blutzucker liegt zwischen 80 und 120 mg/dl. Früher nahmen Sportler vor dem Wettkampf große Mengen Traubenzucker ( Glucose ) zu sich, um ihren Blutzuckerspiegel zu erhöhen. Daraufhin werden jedoch große Mengen des Brauchspeicheldrüsenhormons Insulin ausgeschüttet, was dazu führt, das der Blutzucker unterhalb des Normbereiches absinkt. So erreicht man also genau das Gegenteil. Günstiger ist es, die Kohlenhydrate in Form von Lebensmitteln zu sich zu nehmen, die den Blutzuckerspiegel langsam, aber kontinuierlich erhöhen ( niedriger glykämischer Index! ).

Während des Wettkampfes

Grundsätzlich gilt, dass man ernährungsbedingte Fehler, die man in der Vorbereitung gemacht hat, am Wettkampftag nicht kompensieren kann, das heißt die Vorbereitung spielt die entscheidende Rolle. Dies gilt vor allem für Ausdauersportarten ( Fußball ), da die Nahrungsaufnahme während des Wettkampfes nicht oder nur unter Zeitverlust möglich ist, ( während der Pausen sollte keine Nahrung zu sich genommen werden, sondern der Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen werden ). Daher muss der Sportler abwägen, ob die zusätzliche Energieaufnahme den möglichen Zeitverlust ausgleichen kann. Flüssigkeiten, Mineralstoffen und Kohlenhydraten sollten in Form eines geeigneten Sportgetränkes erfolgen.

Nach dem Wettkampf

Für die erste Mahlzeit nach dem Wettkampf gelten die gleichen Richtlinien wie für Mahlzeit nach einer harten Trainingseinheit. Hier müssen dem Körper die durch den Sport verbrauchten Nährstoffe zugeführt werden:

=> Flüssigkeit
=> Mineralstoffe
=> Kohlenhydrate
=> Eiweiß

Die Mahlzeit sollte möglichst im Anschluss an die sportliche Aktivität eingenommen werden (keine Süßigkeiten).

Euer Trainer

Stefan Schumacher

kurze Regelübersicht

Der Schiedsrichter und die Regeln
Der Schiedsrichter wird im Fußball von zwei Linienrichtern unterstützt. Diese zeigen dem Schiedsrichter an, ob ein Ball die Seiten-, Toraus- oder Torlinie überschritten hat oder ob ein Spieler im Abseits steht.
Bei diesen Entscheidungen verlässt sich der Schiedsrichter in der Regel auf seine Kollegen. Mit einem Pfiff durch die Schiedsrichterpfeife unterbricht er das Spiel bei einer Regelwidrigkeit. Als Sanktionsmöglichkeiten während des Spielgeschehens stehen ihm folgende Möglichkeiten zur Verfügung: - Freistoß (bei Foulspiel außerhalb des Strafraums bzw. innerhalb des Strafraums bei Stürmerfoul),
- Elfmeter (bei Foulspiel innerhalb des Strafraums),
- Gelbe Karte (Verwarnung an den Spieler),
- Gelb-rote Karte (zweite Verwarnung mit sofortiger Disqualifikation und einem Spiel Sperre),
- Rote Karte (sofortige Disqualifikation mit einer später festgelegten Dauer der Sperre).
Dem Schiedsrichter bleibt es überlassen, Spielverzögerungen bzw. -unterbrechungen nach den abgelaufenen 45 Min. je Halbzeit nachspielen zu lassen.
Mit der gelben Karte verwarnt der Schiedsrichter einen Spieler, z.B. wegen Foulspiels, absichtlichem Handspiel, Spielverzögerung, Beleidigung etc. Eine zweite gelbe Karte innerhalb eines Spiels (gelbrote Karte) hat die sofortige Disqualifikation des Spielers sowie eine automatische Sperre für das nächste Spiel zur Folge. Nach drei gelben Karten im Verlauf der Bundesligarunde folgt ein Spiel Sperre; bei Turnieren wie der WM oder EM tritt die Sperre bereits nach zwei gelben Karten in Kraft.
Die rote Karte bedeutet im Fußball die sofortige Disqualifikation des Spielers. Der Schiedsrichter reagiert mit dieser Maßnahme bei brutalem Foulspiel, Revanchefoul, erheblicher Beleidigung oder Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter, Handspiel auf der eigenen Torlinie, Foul am angreifenden Spieler als letzter Mann (vor dem Torwart) sowie Grätschen von hinten in die Beine des Gegners. Bei Verhängung einer roten Karte entscheidet eine Kommission im Einzelfall darüber, für wie lange der Spieler gesperrt wird.

Der Ball

Hohllederball oder Kunststoffball mit einem Umfang von 68 bis 70 cm und einem Gewicht zwischen 290 und 450 g. Alle Bälle, die bei Vereinsspielen eingesetzt werden, entsprechen den Regeln der FIFA. Vor dem Spiel kontrolliert der Schiedsrichter den Ball auf Regelgerechtheit und Verwendbarkeit.